Biblische Träume – Biblische Offenbarungen

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Jakobs Traum und Gelübde

28. Kapitel:
Als sich Jakob von Beerscheba nach Haran begab, übernachtete er dort an einer Stätte, da es schon dunkel geworden war. Er legte einen Stein an sein Kopfende und legte sich schlafen.

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Und er träumte: Und siehe, eine Leiter war auf die Erde gestellt und ihre Spitze berührte den Himmel; Und siehe, Engel Gottes stiegen darauf auf und nieder. (12)
Und siehe, der HERR stand über ihr und sprach: Ich bin der HERR, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks; das Land, auf dem du liegst, dir will ich es geben und deiner Nachkommenschaft. (13)
Und deine Nachkommenschaft soll wie der Staub der Erde werden, und du wirst dich ausbreiten nach Westen und nach Osten und nach Norden und nach Süden hin; und in dir und in deiner Nachkommenschaft sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde. (14)
Und siehe, ich bin mit dir, und ich will dich behüten überall, wohin du gehst, und dich in dieses Land zurückbringen; denn ich werde dich nicht verlassen, bis ich getan, was ich zu dir geredet habe. (15)
Als er erwachte, fürchtete er sich, denn er bemerkte, dass er sich an einer heiligen Stätte aufhielt, den er als Pforte zum Himmel bezeichnete. Er stand früh auf, nahm den Stein an seinem Kopfende und stellte ihn als Gedenkstein auf. Dann goss er Öl darauf, gab der Stätte den Namen Bethel (Beth-El heißt auf Deutsch: „Haus Gottes“). An diesem Ort legte Jakob ein Gelübde ab: Er bekräftigte darin seinen Glauben an Gott und versprach Ihm, den Gedenkstein, zu einem Haus Gottes werden zu lassen.

Josefs Traum von seiner Herrschaft

37. Kapitel:
Als der Prophet Jakob mit seinen Söhnen im Lande Kanaan lebte, war er schon im hohen Alter. Sein jüngster Sohn Joseph, war ihm lieber als alle seine Brüder, die das sahen und ihn dafür beneideten. Ihr Neid wandelte sich allmählich in Hass, als Joseph eines Tages einen Traum träumte:y16
Und er sprach zu ihnen: hört doch diesen Traum, den ich geträumt habe. (6)
Und siehe, wir banden Garben inmitten des Feldes und siehe, meine Garbe stand auf und blieb auch stehen und siehe rings herum waren eure Garben und bückten sich vor meiner Garbe. (7)
Der Hass seiner Brüder wuchs umso mehr, als er ihnen von seinem zweiten Traum erzählte.
Und er träumte noch einen anderen Traum und erzählte ihn seinen Brüdern und sprach: Siehe, ich habe noch einen Traum geträumt und siehe, die Sonne und der Mond und elf Sterne bückten sich vor mir. (9)
Und seine Brüder warfen ihm vor, dass er über sie herrschen wolle. Als Joseph diesen Traum auch seinem Vater erzählte, war sein Vater nicht erfreut und fragte ihn, ob sie sich alle vor ihm bücken müssten.

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